Sorry, Mami ist ausgetickt. Bin dieses Wochenende raus, schrieb ich Marlène, die irritierenderweise verständnisvoll reagierte. Marlène: Oh no, Hasi! Marlène: Alles klar! Ich: Alles klar? Marlène: Voll. Marlène: fahre heute oder morgen eh mit Kilian und Co. nach Berlin. Marlène: paar Tage. Ich: mit Kilian und Co. und Finn? Marlène antwortete mit dem Affenemoji, das sich die Augen zuhält. Ich verstehe nicht, was alle mit diesen Affenemojis haben. Was bedeutet überhaupt ein Affe, der sich die Augen zuhält. Ich: viel Spass. Marlène: Danke Hasi. Marlène: und Deiner Mam gute Besserung. Marlène: oder was man da auch immer sagt. Marlène: ich ruf Dich mal an demnächst, alright? Marlène und ich telefonieren nie, aber trotzdem sagt sie immer, dass sie mich mal demnächst anruft. Ich schickte ihr das Affenemoji, das sich die Augen zuhält.
🙈🙈🙈
Tilda ist sehr einsam! Ihre beste Freundin weiss zwar um ihre Misere, ist aber nicht mehr in der Nähe – und aus der Ferne ‹vergisst› sie Tilda, ist sie also ein Affe, der sich die Augen zuhält?
Ja, der Druck ist sehr gross auf Tilda, und sie kann ihre innersten Gedanken mit niemanden teilen. Interessant ist, wie Ida vom Sorgenkind andeutungsweise zu einer Gesprächspartnerin heranwächst, mit einem feinen Sensorium für die Gefühlswelt der älteren Schwester.