Katniss sagt zur Mutter: «Du kannst dich nicht wieder verkriechen. Du kannst nicht. Nicht so wie nach Dads Tod» Ich bin nicht mehr da. Du bist alles, was sie hat. Egal, wie’s dir geht, diesmal musst du für sie da sein, verstanden?» Und diese Situation ist so absurd, wie wir 3 auf dem Sofa sitzen und alle dasselbe denken…
Ida: Tilda: du bist wie Katniss.
Ich: Schwachsinn.
Mama: Doch, das dachte ich auch die ganze Zeit. Du bist auch so eine Kämpferin. Und sie sieht dir sogar ähnlich. Dieser böse Blick. Das braune Haar…
Ida: Und Du würdest dich auch freiwillig melden. Für mich.
Ich: Das ist ein Film, Ida, und du bist auch eine Kämpferin.
…
Mama: Ich bin mehr für euch da, versprochen, du Frechdachs.
Ida: Noch mehr?
Ich pruste los. Ida ist das lustigste Wesen, das ich kenne.
Sie schauen zu Dritt «Tribute von Panem» (im Film liest die Mutter aus dem Buch vor) Und es stimmt, Tilda ist wie die Protagonisten Katniss, die alles auf sich nimmt, um die Familie zu beschützen. Als Leser und Zuschauer weiss man mehr, als Ida und die Mutter. Tilda überlegt sich, nach Berlin zu gehen. Dann muss die Mutter sich um Ida kümmern – und Ida sich auch um sich selber.
Die Szene ist erstaunlich und ungewohnt, es ist das einzige Mal im Buch und im Film, die drei vereint auf dem Sofa. Es ist richtig harmonisch und doch weiss der Leser und die Zuschauerin, das hält nicht an