April 4, 2021 11:37 am Leave your thoughts
5. Kapitel «Die goldenen Zwanziger und danach»
5. Kapitel «Die goldenen Zwanziger und danach»
«… schrieb Werner mit enormen und vermutlich ungewolltem Scharfblick: ‹Der Zerfall der jüdischen Bourgeoisie schreitet fort (…) Der Abstieg der
«Obgleich Max der Druckerei Siegfried Scholem einen ihrer besten Kunden abgeluchst hatte, blühte seine Firma nicht auf.»
«In ihrem Briefwechsel mit Gershom und vermutlich auch in ihren alltäglichen Äusserungen verwendete Betty den Begriff ‹Gojim naches›, das deutsche
«Das Klischee, dass die deutschen Juden dieser Zeit sich ihres Judentums entledigen und sich so rasch wie möglich assimilieren wollten,
«‹Berliner Kindheit um 1900′»
«Theodor Fontane, der Chronist der Berliner Gesellschaft im ausgehenden 19. Jahrhundert, der selber Antisemit war, schrieb, dass ‹alle unsere Freiheit
«1886-1887 besuchten 22 Prozent der jüdischen Jungen in Preussen höhere Schulen, während dies auf weniger als fünf Prozent der nichtjüdischen
«(…) wo ihr gemeinsamer jüngerer Bruder lebte.»
«(…) das heutige Zentrum von B’nai B’rith befindet sich seither in den USA.»