
No God in Sight
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Besprechung
ALLE BESPRECHUNGEN“’Haanh? What came over you? What mischief made you become a bloody Muslim?’”
Eines der dominanten Themen der Erzählung. Muslime als «Outsider» der indischen Gesellschaft. Hier fragt ein junger Mann seinen Urgrossvater, warum er konvertiert hatte. Und jetzt indirekt verantwortlich ist dafür, dass der junge Mann seinen Heimatdorf verlassen muss.
„In an irrelevant hamlet like Namnagar, even our electricity seems to lack confidence.“
Die Glühbirne will nicht so recht leuchten.
„Trust Suleiman to set off alone and return with a bent old woman in tow.“
Schönes Beispiel, wie der Staffellauf funktioniert. Das letzte Kapitel war aus der Perspektive von Suleimans Grosstante geschildert, die ihm ein schlechtes Gewissen eingeredet hat, er sei schuld an Urgrossvaters Tod gewesen – er kann die Verwandte jetzt nicht allein lassen. Wir haben erfahren, dass Suleiman nach Mumbai gehen will, zu der Frau, die er liebt. Das neue Kapitel beginnt nun verheissungsvoll aus der Perspektive dieser geliebten Frau, Nilofer.
«When Nawaz-saab finally managed to sit down, I believe all three of us considered it a personal accomplishment.”
Witzig. Nawaz ist ein zweifelhafter Teilzeit-Urdu Lehrer im zu grossen Anzug seines Vaters, der sich mit Betel stärkt vor den Lektionen. Offenbar leidet darunter seine Koordinationsfähigkeit. Hier kommt er stolpernd bei seinem Schüler an, der sich rasch in den Humanities weiterbilden will, damit seine Pynchon-lesende Freundin ihn nicht verlässt.