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Brief 1327 F
Anmerkung:
In diesem Brief schreibt Freud unter dem Einfluss von Kokain munter drauf los, und erst wenn man diesen Brief liest, wird einem deutlich, wie ungeheuer kontrolliert und diszipliniert er ansonsten in seiner Korrespondenz ist. – Reflexionen zu Selbst- und Fremdbild, seinem frühen Genieambitionen, seiner Schüchternheit, unter der sich ein «masslos kühner und furchtloser Mensch» verbirgt, wie ihm von dritter Seite attestiert wurde. Er dementiert das nicht, im Gegenteil. – Das Kokain sollte helfen, den jour fixe bei Charcot zu überstehen, eine «lederne», langweilige Angelegenheit.
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