SEITE: 116 Moritz Th. Keine Kommentare Kommentar hinzufügen
Stelle:

«Dass es uns nie gelingen wird, uns in der Welt zu verwurzeln (eine Arbeit, eine Normalität), ist klar.»

Anmerkung:

Pavese fährt dann fort, dass es ihm auch nicht gelingen wird, eine Frau zu erobern, das sei auch klar. Lassen wir diese zweite «Klarheit» mal so stehen, Pavese hat den wichtigsten Grund dafür ausführlich erläutert.

Warum aber soll die Verwurzelung nicht gelingen? Pavese tritt sehr bald eine Stelle bei einem renommierten Verlag an, er ist vernetzt,  er übersetzt, er schreibt. Damit kann man doch Wurzeln schlagen, würde man meinen. – Geht es hier um eine nicht rückgängig zu machende Entwurzelung des Intellektuellen, dem die Landschaft der Kindheit versperrt bleibt (vgl Anguilla in «Der Mond und die Feuer»)?

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