SEITE: 433 Moritz Th. Keine Kommentare Kommentar hinzufügen
Stelle:

«Wenn du kein Vertrauen ins Tun hättest, in dein Handwerk, in den Stoff, den du behandelst, in die Seiten, die du schreibst, welch ein Grauen, welche Wüste, welche Leere wäre das Leben? (…) Im Grund schreibst du, um wie tot zu sein, um von ausserhalb der Zeit zu sprechen, um dich für alle zur Erinnerung werden zu lassen. Dies für die anderen, aber für Dich? Für Dich selbst Erinnerung, viele Erinnerungen zu sein, genügt dir das?»

Anmerkung:

Pavese auf dem Höhepunkt seines literarischen Ruhms. Merkwürdiger Gedankengang. Er scheint im Werk sein Ich aus der Gegenwart zu eskamotieren.

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